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Die Kapelle ist das geistliche Zentrum für Seminarteilnehmer und Gäste der Evangelischen Akademie Hofgeismar. Der schlichte kleine Raum auf rechteckigem Grundriss ist Teil des ehemalige „Friedrichsbades“ aus dem Jahr 1770. Die Neugestaltung generiert einen Ort der Kontemplation und der Stille, der durch Reduktion auf wenige Materialien Raum schafft für Besinnung und Gebet. Der Fußboden und drei Innenwände sind mit Betoplantafeln bekleidet. In starkem Kontrast dazu stehen die hinterleuchteten Flächen der Decke und der Fensterwand aus transluzentem, jadefarbenem Gussglas. Die Fensteröffnungen zeichnen sich bei Tag schemenhaft im Inneren ab, alles Weltliche bleibt außerhalb des Raumes. Bei Nacht fällt das farbige Licht aus dem Inneren der Kapelle durch die Fenster nach draußen. Das Kreuz in der Altarrückwand ist das einzige symbolhafte Element der Kapelle. Es ist in die Betoplantafeln gefräst, also direkt aus der Oberfläche herausgearbeitet, und verstärkt die einheitliche räumliche Wirkung. Entwurf Meinhard von Gerkan und Joachim Zais Bauherrschaft Landeskirchenamt Kassel Bauzeit 2007-2009 Fotograf:in
Marcus Bredt
Projektdaten
Entwurf Meinhard von Gerkan und Joachim Zais Bauherrschaft Landeskirchenamt Kassel Bauzeit 2007-2009 Fotograf:in
Marcus Bredt
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